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KANTON ZUG: Anpassung des Planungs- und Baugesetzes in zwei Teilen

Die Kantone sind gefordert, Anpassungen im Richtplan und im Planungs- und Baurecht zu machen. Der Kanton Zug will dies in zwei Teilen umsetzen.
Dem Zuger Kantonsrat wird die Teilrevision des PGB in zwei Teilen unterbreitet. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Dem Zuger Kantonsrat wird die Teilrevision des PGB in zwei Teilen unterbreitet. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Im Mai 2014 tritt die Teilrevision des Raumplanungsrechts des Bundes in Kraft. Die Kantone sind gefordert, sowohl ihre Richtplanung als auch ihr Planungs- und Baurecht innerhalb der nächsten fünf Jahre anzupassen.

Bevor der Zuger Kantonsrat den kantonalen Richtplan an die bundesrechtlichen Vorgaben anpassen kann, soll in der räumlichen Entwicklung ein Blick ins Jahr 2040 gewagt werden. Die Anpassung des kantonalen Richtplans durch das Parlament folgt anschliessend, teilte die Baudirektion des Kantons Zug mit.

Der Kantonsrat zeigt darin auf, wie die Entwicklung nach innen erfolgen soll. Zudem muss er mit der Revision des Planungs- und Baugesetzes (PBG) zusätzlich sicherstellen, dass die Bauzonen dem voraussichtlichen Bedarf der nächsten fünfzehn Jahre entsprechen.

Der Zuger Regierungsrat hat sich dafür entschieden, die Revision des PBG dem Kantonsrat in zwei eigenständigen Teilen zu unterbreiten.

pd/chg

Die Vorgaben des Bundes

Im Zentrum der Teilrevision des Bundes steht ein sorgsamer Umgang mit dem Boden, die massvolle Festlegung von Bauzonen und das Streben nach kompakten Siedlungen. Dörfer und Städte sollen sich nach innen weiter entwickeln, beispielsweise durch verdichtetes Bauen oder durch Schliessen von Baulücken.

So soll der Verschleiss von Kulturland eingedämmt und hohe Kosten für die Erschliessung mit Strassen, Strom und Wasser vermieden werden.

Neuerdings wird den Gemeinden eine «Entwicklungszone» zur Verfügung gestellt, die eine qualitätsvolle Überbauung mit hoher Dichte in den sogenannten Verdichtungsgebieten des kantonalen Richtplans ermöglichen soll. Neu wird anstelle der Arealbebauung das Planungsinstrument des einfachen Bebauungsplans zum Einsatz kommen.

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