KANTON ZUG: «Das ist seit zehn Jahren nicht mehr vorgekommen»

Die Hirschjagd 2013 ist in Zug zu Ende. Sie hat in diesem Jahr eine kleine Sensation zu verzeichnen.

Stephanie Hess
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Alfred Meier mit seinem Nachsuchehund Artus und dem aussergewöhnlichen Hirschstier. (Bild: PD)

Alfred Meier mit seinem Nachsuchehund Artus und dem aussergewöhnlichen Hirschstier. (Bild: PD)

Die Hirschwildjagd im Kanton Zug ist seit gestern vorbei. An die 120 Jäger des Zuger Patentjägervereins sind seit dem 2. September jeweils am Montag, Mittwoch und Samstag im Kanton auf die Pirsch gegangen. Geschossen haben sie bis 16 Tiere in Zug, Walchwil, Unterägeri und Oberägeri. Darunter war auch eines, wie man es im Kanton Zug «seit wohl zehn Jahren nicht mehr vorgekommen ist», wie Peter Ulmann, Co-Leiter des Amtes für Wald und Wild, sagt.

Alfred Meier, seines Zeichens Präsident des Zuger Patentjägervereins, hat in Oberägeri einen 12-Ender-Hirschstier erlegt. Die anderen Tiere, die in dieser Saison geschossen wurden, weisen Geweihe mit 1 bis 4 Enden auf. «Es war ein ganz erhabener Moment», erzählt der Jäger. Er sei ganz alleine unterwegs gewesen an diesem Tag, dann habe er morgens um halb sieben den Stier aus dem Wald auf die Wiese kommen sehen. «Ich habe nur einen Schuss abgegeben.» Er sei etwa eine halbe Stunde vor dem toten, rund 205 Kilogramm schweren Hirsch gestanden und dabei voller Ehrfurcht gewesen.

An die 60 Hirsche leben gemäss Schätzungen des Amts für Wald und Wild im Kanton. Es dürfen keine Muttertiere und Kälber in den letzten Jahren gejagt werden.