KANTON ZUG: Das Tourismusgesetz soll unbefristet gelten

Das Tourismusgesetz des Kantons Zug soll künftig unbefristet gelten. Der Regierungsrat hat einen entsprechenden Antrag unterbreitet.

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Der Ägerisee mit Sicht auf Morgarten. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Der Ägerisee mit Sicht auf Morgarten. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Der Zuger Regierungsrat hat beantragt, die auf sieben Jahre befristete Geltungsdauer des Tourismusgesetzes vom Januar 2004 bis Ende 2010 aufzuheben und damit das Gesetz unbefristet zu gestalten. In der Mitteilung der Volkswirtschaftsdirektion Zug heisst es, dass mit dem Tourismusgesetz, das am 1. Januar 2004 in Kraft trat, der Kanton Zug die Grundsätze im Tourismusbereich regle. Ziel des Kantons sei es, den sanften Tourismus im Lebens- und Wirtschaftsraums Zug zu fördern.

Die Dienstleistungen und Angebote des Vereins Zug Tourismus seien vielfältig: vom stark frequentierten Tourismusbüro im Bahnhof Zug, über die Koordination von Dienstleistungen und Angeboten, bis zu Informationen für die einheimische Bevölkerung.

Beiträge in der Höhe von 2,75 Millionen Franken
Gestützt auf das Tourismusgesetz hat Zug Tourismus bisher einen jährlichen Beitrag für seine Dienstleistungen erhalten, schreibt die Volkswirtschaftsdirektion weiter. Der Regierungsrat wolle nun einerseits die Schifffahrtsgesellschaft gür den Zugersee unterstützen und an die Kosten der Revision des Motorschiffs Rigi 1,75 Millionen Franken (Gesamtkosten von 1,9 Millionen Franken) beisteuern. Der Kanton habe in früheren Jahren bereits mehrmals Beiträge an den Erwerb und die Revision von Motorschiffen auf dem Zugersee geleistet.

Andererseits soll laut Mitteilung die Zugerbergbahn AG einen Beitrag erhalten. Die Revision der Anlagen der Standseilbahn auf den Zugerberg soll Erleichterungen für behinderte Personen bringen. Der Investitionsbeitrag des Kantons beträgt eine Million Franken (Gesamtkosten: 7,4 Millionen).

ana