KANTON ZUG: Das Zuger Chriesi als Standortfaktor

Dass die Regierung die Kirsche fördern will, entlockt so manchem ein Schmunzeln. Doch ihr ist es damit ernst.

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Zuger Kirschen. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Zuger Kirschen. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Sie macht Karriere in Zug, die Kirsche. Nun propagieren sogar Politiker die süsse Frucht aus der Region. Eines der Legislaturziele 2010 bis 2014 der Regierung ist es nämlich, «das Zuger Chriesi als Kulturgut zu fördern».

Regierungsrat Heinz Tännler: «Das ist keine Lachnummer.» Es gehe um das Image des Kantons. So zeigte sich, dass viele Begriffe, die man mit Zug verbindet – etwa Steueroase oder Briefkastenfirma – nicht positiv behaftet sind.

Anders die Zuger Kirschtorte. «Eine Lichtgestalt unter den Zug-Stereotypen», schwärmt Tännler. Das Chriesi-Engagement bettet sich aber auch in einem anderen Zusammenhang in die regierungsrätliche Strategie 2010 bis 2018 ein. Weil der Rohstoff Zuger Chriesi knapp werde, gelte es, «ein Zeichen zu setzen», sagt Tännler – und verweist darauf, dass der Bestand an Kirschen-Hochstammbäumen im Kanton Zug seit 1950 um 60 Prozent zurückgegangen ist.

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.