KANTON ZUG: Der Kanton soll die Zeichen setzen

Ein Walchwiler Kantonsrat will der Stadt Zug die Signalisationshoheit wegneh­men. Ärger ist programmiert.

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Überholverbot zwischen Lotenbach und Eielen in Walchwil. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Überholverbot zwischen Lotenbach und Eielen in Walchwil. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Strasse zwischen Oberwil und Walchwil liegt auf dem Gemeindegebiet der Stadt Zug, die für die Signalisation zuständig ist. Befahren wird der Abschnitt aber am häufigsten von Walchwilern, die in Zug arbeiten, einkaufen oder die Freizeit verbringen.

So wurde im Murpfli einerseits die Strasse ausgebaut und das Höchsttempo von 80 auf 60 reduziert. Dem Ausbau der Kantonsstrasse von der Eielen bis zum Lotenbach folgte ein Überholverbot auf dem gesamten Abschnitt, das zahlreiche Walchwiler in Rage brachte.

Beim Murpfli stehen nur eine Hand voll Häuser, die zum Teil nicht einmal ganzjährig bewohnt seien. «Das ist für mich ausserorts und da gehört keine 60er Tafel hin», regt sich der Walchwiler Kantonsrat Franz Hürlimann auf.

Hürlimann will darum, dass künftig die Signalisationshoheit aller Kantonsstrassen beim Kanton liegt. Im Klartext: Dem Zuger Stadtrat soll das Sonderrecht entzogen werden, das dieser bei der Fusion der Stadt- und Kantonspolizei erhielt.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.