KANTON ZUG: Der Zuger Landschreiber Tino Jorio tritt zurück

Der Landschreiber Tino Jorio tritt per Ende September 2011. Seit 1998 war er in dieser Funktion tätig.

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Der Zuger Landschreiber Tino Jorio. (Bild pd)

Der Zuger Landschreiber Tino Jorio. (Bild pd)

Der Zuger Landschreiber Tino Jorio sei bekannt «für sein effizientes Wirken und für seinen lösungsorientierten Einsatz», heisst es in einer Mitteilung des Zuger Regierungsrates.

Jorio tritt per Ende September 2011 zurück. Die sehr anspruchsvolle und höchst verantwortungsvolle Position als Landschreiber habe sehr viel Kraft gefordert, heisst es weiter. Tino Jorio habe den Zeitpunkt des Rücktrittes so gewählt, dass die Gesamterneuerungswahlen 2010 sowie die Konstituierung und Einarbeitung des neuen Kantonsrates und Regierungsrates für die nächste Amtsperiode problemlos erfolgen können.

Leiter der Begleitgruppe Attentat
Zum Landschreiber wurde der promovierte Jurist Jorio 1998 gewählt. Seither amtete er für diverse Staatsorgane, so für den Kantonsrat, für das Büro des Kantonsrates, für das Kantonsratspräsidium und für den Regierungsrat. Zudem habe er zahlreiche Koordinationsaufgaben für die Verwaltung übernommen.

Sein wohl anspruchsvollstes Projekt sei die jahrelange Leitung der Begleitgruppe Attentat gewesen. In dieser Funktion unterstützte er als Anlaufstelle Betroffene in juristischen, administrativen, finanziellen und sozialen Belangen.

ana