KANTON ZUG: Die Autobahn A4 kann 6-spurig werden

Das eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat die Baubewilligung für den Ausbau der A4 zwischen den Verzweigungen Blegi in Cham und Rütihof in Holzhäusern auf 6 Spuren erteilt.

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Die Autobahn A4 wird voraussichtlich 2010 ab der Verzweigung Blegi auf 6 Spuren ausgebaut. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Autobahn A4 wird voraussichtlich 2010 ab der Verzweigung Blegi auf 6 Spuren ausgebaut. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Im Frühjahr 2004 übergab der Kanton Zug das Generelle Projekt für den 6-Spur-Ausbau den Bundesbehörden in Bern. Nach der Genehmigung erarbeitete die Baudirektion Zug das Ausführungsprojekt. Während der öffentlichen Auflage des Projektes im Spätsommer 2007 gingen insgesamt 33 Einsprachen ein. Mit Einigungsverhandlungen konnte erreicht werden, dass Anfang 2008 rund die Hälfte der Einsprachen zurückgezogen wurden.

Am Dienstag, 6. Januar, hat das UVEK nun die Baubewilligung für den Ausbau der Autobahn erteilt und die weiteren Einsprachen abgewiesen und zwei gutgeheissen, heisst es in einer Medienmitteilung der Baudirektion des Kantons Zug. Die A4 wird somit zwischen den Verzweigungen Blegi in Cham und Rütihof in Holzhäusern (Gemeinde Risch) auf 6 Spuren ausgebaut. Gutgeheissen wurden eine Verbreiterung der Rad- und Gehwegüberführung bei der Verzweigung Blegi von 4 auf 6 Meter sowie die Abgabe einer neu aufzuforstenden Fläche an eine Grundeigentümerin. Einsprachen gegen den Entscheid des UVEK können innerhalb von 30 Tagen beim Bundesver-waltungsgericht und später auch beim Bundesgericht eingereicht werden.

Der Baubeginn wird frühestens im nächsten Jahr sein. Somit wird der zugerische Autobahnabschnitt mit der Eröffnung der durchgehenden Autobahn im Knonaueramt in diesem Herbst weiterhin nur 4 Spuren aufweisen.

ana