KANTON ZUG: Die Autoraser sollen härter angefasst werden

Immer häufiger werden Geschwindigkeitsexzesse gemeldet. Das Strafrecht muss konsequent ausgeschöpft werden, fordert Beat Villiger.

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Beat Villiger, Sicherheitsdirektor des Kantons Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Beat Villiger, Sicherheitsdirektor des Kantons Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Gerade bei Wiederholungstätern müssen die angedrohten Strafen konsequent angewendet werden», fordert der Zuger Sicherheitsdirektor Beat Villiger. Die wiederholten schweren Raserunfälle hätten bewusst gemacht, dass Handlungsbedarf bei der Prävention und Repression bestehe.

Doch die Zuger Polizei, die dem Regierungsrat direkt untersteht, kann nicht von sich aus handeln. Deshalb gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der für die Bestrafung und die Beschlagnahmung von Täterfahrzeugen zuständigen Staatsanwaltschaft. Bei der Wegnahme von Autos müsse beachtet werden, dass diese selten den jungen Fahrern gehören. Der Ausweis wird auf der Stelle entzogen und eine Geldstrafe verhängt.

Seit etwa zwei Jahren greift die Polizei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft auch im Zusammenhang mit Lärm verursachenden Fahrzeugen (Tuning) härter durch.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.