Kanton Zug
Die Regierung sucht Pilotprojekte für Grossveranstaltungen im Coronasommer 2021

Im Kanton Zug können bis zu fünf Pilotprojekte ermöglicht werden, um im Juni die Durchführung von Grossveranstaltungen zu proben. Bis zum 3. Juni können sich Veranstalter melden.

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Der Zuger Regierungsrat hat sich dafür ausgesprochen, im Juni 2021 bis zu fünf Pilotprojekte zu ermöglichen, «um Modelle für eine sichere und praxistaugliche Durchführung von Grossveranstaltungen zu erproben», teilt er mit. Es sollen verschiedene Veranstaltungstypen berücksichtigt werden. Der Bundesrat hat die Rahmenbedingungen in der Covid-19-Verordnung geregelt. Die Pilotveranstaltungen müssten laut Mitteilung pro Anlass mit mindestens 300 und dürfen in Innenräumen mit höchstens 600, im Freien mit höchstens 1000 Personen (Besucher oder Teilnehmer) durchgeführt werden.

Mehrere interessierte Veranstalterinnen und Veranstalter hätten sich bereits mit kantonalen Stellen in Verbindung gesetzt. Bis Donnerstag, 3. Juni, nimmt die zentrale Meldestelle der Zuger Polizei per E-Mail (bewilligungen.polizei@zg.ch) weitere Anfragen von Interessierten entgegen, deren Veranstaltungen die Voraussetzungen für Pilotveranstaltungen gemäss der Covid-19-Verordnung erfüllen können. Die Auswahl, welche Projekte für Pilotversuche in Frage kommen, treffen der Gesundheitsdirektor und Landammann Martin Pfister sowie der Sicherheitsdirektor Beat Villiger am Freitag, 4. Juni. Im Anschluss werden die Verantwortlichen der Zuger Polizei Kontakt mit den ausgewählten Veranstaltern Kontakt aufnehmen und das Bewilligungsverfahren regeln.

Überdies hat der Regierungsrat laut eigenen Angaben die Sicherheitsdirektion als Bewilligungsinstanz für allgemeine Gesuche für Grossveranstaltungen im Sinne der Covid-19-Verordnung bestimmt. Mit der Umsetzung wurde die Zuger Polizei beauftragt. Die Zuger Polizei erteilte die Bewilligungen, allenfalls unter Auflagen, wenn die vom Bundesrat definierten Voraussetzungen erfüllt sind.