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KANTON ZUG: Die Signale passen sich dem Verkehr an

Auf der Autobahn zwischen Rotkreuz und Blegi kann die Höchstgeschwindigkeit von Stunde zu Stunde ändern. So soll der Verkehr flüssiger rollen.
Christian Glaus
Zu viele Autos: Das Signal hat die Höchstgeschwindigkeit automatisch begrenzt. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Zu viele Autos: Das Signal hat die Höchstgeschwindigkeit automatisch begrenzt. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Mutterseelenallein auf der Autobahn und doch gilt Tempo 80. Für viele Verkehrsteilnehmer sind solche Geschwindigkeitsvorgaben unverständlich – und sie kommen immer seltener vor. Statt einer fixen Tempolimite kommen vermehrt sogenannte dynamische Signale zum Einsatz. So auch auf dem Autobahnabschnitt zwischen den Verzweigungen Rütihof und Blegi. Seit dem Sechsspurausbau sind dort die dynamischen Signale eingebaut. Die Folge: Zu Stosszeiten gilt nicht mehr die Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern, sondern eine tiefere.

Im Strassenbelag sind Schlaufen und Sensoren eingebaut. Diese messen, wie viele Fahrzeuge auf dem Autobahnabschnitt zwischen Rütihof und Blegi unterwegs sind. «Je nach Verkehrsaufkommen wird die Geschwindigkeit angepasst», so Widmer. Bei erhöhtem Verkehrsaufkommen dürfen alle höchstens 100 Stundenkilometer fahren, bei sehr viel Verkehr gilt Tempo 80. «Mit dieser dynamischen Signalisation können wir die Fahrzeuge steuern und den Verkehrsfluss verbessern. So gibt es weniger Stau», erklärt Widmer. Zudem, dies zeigen weitere Erfahrungen des Bundes, wird die Kapazität der Strassen erhöht, wenn die Höchstgeschwindigkeit von 120 auf 80 Stundenkilometer reduziert wird.

Die Erfahrungen des Bundes mit der dynamischen Signalisation sind positiv. Das System kommt deshalb an weiteren Orten zum Einsatz, erklärt Esther Widmer: «Jetzt werden auch die Zufahrtsstrecken und der Abschnitt zwischen Härkingen und Wiggertal mit dieser Technik ausgestattet.»

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