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KANTON ZUG: Die Zuger Schulen brauchen mehr Platz

Die Baudirektion des Kantons Zug startet zwei Projektwettbewerbe für den Ausbau des Kantonalen Gymnasiums Menzingen und der Wirtschaftsmittelschule/Fachmittelschule Zug.
Das kantonale Gymnasium in Menzingen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das kantonale Gymnasium in Menzingen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Kanton Zug benötigt ab 2015 zusätzliche Schulräume für die Sekundarstufe II. Wie die Baudirektion des Kantons Zug mitteilt, würden Studien zeigen, dass es am sinnvollsten sei, das Kantonale Gymnasium Menzingen (KGM) an seinem bisherigen Standort auszubauen und die Wirtschaftsmittelschule Zug (WMS) von der Lüssistrasse in Zug aufs Theilerareal an der Hofstrasse zu verlegen.

Dort kommt sie in unmittelbare Nachbarschaft der Fachmittelschule Zug (FMS) zu liegen. 2008 hat der Kantonsrat Zug dafür die Richtplananpassungen vorgenommen und im vergangenen Jahr die Projektierungskredite gesprochen.

Zwei unterirdische Turnhallen
Nun müssen konkrete Um- und Neubauprojekte für die beiden Schulen erarbeitet werden. Das Hochbauamt der Baudirektion schreibt nun zeitgleich zwei Projektwettbewerbe aus.

Das Gymnasium (KGM) ist im ehemaligen Lehrerinnen-Seminar etwas oberhalb des Klosterdorfes Menzingen untergebracht. Die aus den Jahren 1955-58 stammende Schulanlage besteht aus fünf Einzelbauten, die sich um eine freie Mitte gruppieren. Die geplante Vergrösserung des Kurzzeitgymnasiums auf 22 Klassen erfordert nun eine Erweiterung der Anlage in den bisherigen Strukturen. Zwei zusätzliche Turnhallen sollen unterirdisch.

Die Wirtschaftsmittelschule (WMS) ist heute in der Kantonsschule Luegeten in Zug untergebracht. Die Schule erhält neue Räumlichkeiten auf dem Theilerareal an der Hofstrasse in Zug. Das Gelände befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schulhaus Athene, in dem die Fachmittelschule (FMS) domiziliert ist. Daher sollen gemeinschaftliche Einrichtungen wie Turnhallen, Aula oder Mensa gebaut werden.

Entscheid 2011, Bezug 2015
Laut Terminplan soll zu Beginn des Jahres 2011 entschieden werden, welche beiden Generalplanerteams ihre Projekte weiterbearbeiten können. Voraussichtlich Mitte 2012 wird der Kantonsrat voraussichltich über eine Kreditvorlage entscheiden. Schätzungen zufolge liegt der Objektkredit für das KGM bei etwa bei 77 Millionen Franken, hinzu kommen Grundstückskosten von rund 13,5 Millionen. Bei der WMS wird der Objektkredit wohl rund Millionen Franken betragen.

Mitte 2013 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden können, mitte 2015 sollten die Gebäude bezugsbereit sein.

ana

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