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KANTON ZUG: Dieser besondere Tag lässt Kinderherzen höherschlagen

Insgesamt rund 550 Kinder empfangen dieses Jahr im Kanton Zug die Erste heilige Kommunion. Die Feiern finden jedoch nicht in allen Pfarreien am Weissen Sonntag statt – aus verschiedenen Gründen.
In Steinhausen durften gestern 37 Kinder zum ersten Mal zur Kommunion gehen. (Bild: Werner Schelbert (Steinhausen, 23. April 2017))

In Steinhausen durften gestern 37 Kinder zum ersten Mal zur Kommunion gehen. (Bild: Werner Schelbert (Steinhausen, 23. April 2017))

Jeweils eine Woche nach Ostern läuten die Glocken in den katholischen Kirchen schon wieder zu einem ganz besonderen Anlass. Am Weissen Sonntag wird in zahlreichen Pfarreien die Erstkommunion gefeiert. Für viele Kinder ist der erste Empfang des heiligen Brotes in Form einer Hostie ihr wohl eindrücklichstes kirchliches Erlebnis, die Feiern sind oft ein wichtiges Ereignis für die ganze Familie. Neben der Taufe und der Firmung gehört die Erstkommunion zu den Initiationsriten und damit zu den Sakramenten der katholischen Kirche.

In den 16 Zuger Pfarreien sind es insgesamt rund 550 Kinder, die dieses Jahr in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Gestern fanden Feiern in den Pfarreien Rotkreuz, Cham, Steinhausen, Baar, Unterägeri, Neuheim und Menzingen statt. In der Gemeinde Steinhausen zum Beispiel waren es 37 Kinder, die am Vormittag in einer feierlichen Prozession zur Kirche zogen, wo sie gemeinsam den Gottesdienst feierten. Mit von der Partie war auch die Musikgesellschaft Steinhausen, die den Anlass musikalisch umrahmte.

Hünenberg feiert erst nach Pfingsten

Eine Woche später, das heisst am kommenden Sonntag, 30. April, wird in Oberägeri, Allenwinden und Risch gefeiert. «Der Grund dafür ist, dass wir unseren mitarbeitenden Priester mit einer anderen Pfarrei teilen, der am Weissen Sonntag dort engagiert ist», sagt Klara Burkart, Pfarreisekretärin in Oberägeri. Am 7. Mai steht die Erstkommunion in der Stadtzuger Pfarrei St. Johannes, in Oberwil sowie in Walchwil auf dem Programm. Jacqueline Meier, Pastoralassistentin in Oberwil, sagt: «Wir feiern ausnahmsweise am 7. Mai, weil der Weisse Sonntag mitten in die Schulferien fällt.» Am 14. Mai ist es in den Zuger Pfarreien St. Michael und Gut Hirt soweit. Auch in St. Michael sind die Ferien der Grund für den späteren Termin, wie Pfarreisekretärin Ruth Annen Auskunft gibt.

Für ein noch späteres Datum hat man sich in der Pfarrei Hünenberg entschieden. Die 54 Kinder aus der Ennetseegemeinde, die heuer erstmals zur Kommunion gehen werden, erleben ihre Feier am ersten Sonntag nach Pfingsten. «Das ist der so genannte Dreifaltigkeitssonntag», erklärt Gemeindeleiter Christian Kelter. Man habe im Dialog mit den Eltern vor einigen Jahren gemerkt, dass dieser spätere Termin von viel Druck befreie. «Wir können in Ruhe Ostern feiern. Es gibt für alle mehr Zeit für die Vorbereitung. Auch kollidiert die Erstkommunion nicht mehr mit den Frühlingsferienplänen der Familien», so Kelter. «Der Mut, den Termin zu verschieben, hat eine Win-win-Situation für alle geschaffen.»

Bleibt also zu hoffen, dass auch bei den später angesetzten Erstkommunionsfeiern im Kanton das Wetter so gut mitspielt wie gestern. Petrus war nämlich jenen Kindern, die am gestrigen Weissen Sonntag die heilige Kommunion empfangen durften, gut gesinnt. Frühlingshafte Temperaturen und strahlender Sonnenschein bildeten perfekte Rahmenbedingungen für wohl so manches Erinnerungsfoto mit den Liebsten.

Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch

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