KANTON ZUG: Geht es um Politik – oder doch um Party?

Hausbesetzungen scheinen im Trend. Dass dabei günstiges Wohnen im Zentrum steht, bezweifelt mancher.

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Das besetzte Haus an der Zugerstrasse 13 in Baar. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Das besetzte Haus an der Zugerstrasse 13 in Baar. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Gruppe Aktiv Wohnen machte mit illegalen Partys in leer stehenden Gebäuden oder der Besetzung von Liegenschaften von sich reden. Sie gibt an, leer stehende Häuser einzunehmen, um entweder fehlenden Kultur- oder mangelnden günstigen Wohnraum im Kanton Zug anzumahnen.

Doch René Bigliotti, Besitzer des Baarer Generalunternehmens Allplan mein, es gehe nicht um eine politische Botschaft. Ihm gehört die Liegenschaft an der Zugerstrasse in Baar, die die Gruppe Aktiv Wohnen Anfang Mai in Beschlag nahm. «Das sind keine armen Leute, die dringend eine Wohnung brauchen», sagt er. Vielmehr gehe es wohl um ausgelassene Feste. Diesen Eindruck gewann er im Gespräch mit dem Kollektiv. Dass ihr Anliegen kein politisches sein soll – gegen diesen Vorwurf wehrt sich Aktiv Wohnen. «Wir feiern natürlich auch gern – aber im Zentrum unserer Aktionen steht das Wohnen», stellt eine junge Frau* der Gruppe klar.

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».