KANTON ZUG: Gemeinden: Aktiv werden im Wohnungsbau

Die Zuger Regierung will mit einer gemeinnützigen AG Bauland beschaffen. Einige Kantonsräte lehnen das ab und machen neue Vorschläge.

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Wohnbauten der Baugenossenschaft in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Wohnbauten der Baugenossenschaft in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Preisgünstige Wohnungen sind in Zug nach wie vor Mangelware. Und ebenfalls eine Tatsache ist: Daran dürfte sich auch in naher Zukunft kaum was ändern, obwohl in sämtlichen Gemeinden intensiv gebaut wird. Jährlich entstehen rund 1000 Wohneinheiten.

Um nachhaltige Impulse auszulösen, hat der Zuger Regierungsrat im letzten Frühling dem Kantonsrat einen Kredit von 51,3 Millionen Franken für die nächsten 15 Jahre beantragt.

Gegen die Förderung von preisgünstigem Wohnungsbau hat die vorberatende Kommission des Kantonsrates nichts. Beim Wie scheiden sich allerdings die Geister. Im Gegensatz zum regierungsrätlichen Vorschlag wollen die Kantonsräte die Beschaffung des Landes nicht einer gemeinnützigen AG übertragen. Die Politiker wollen die Gemeinden miteinbeziehen. Sie könnten dank ihren örtlichen Kenntnissen geeignete Baugrundstücke besser erkennen.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.