KANTON ZUG: Gleich zwei Initiativen für frühere Schulnoten

Bürgerliche Politiker sammeln Unterschriften für die Wiedereinführung der Noten ab der 2. Klasse. Weil klare Verhältnisse erwünscht seien – selbst von den Schülern.

Merken
Drucken
Teilen
Blick ins Schulzeugnis. Der natürliche Konkurrenzkampf führe zu besseren Leistungen, argumentieren die Initianten. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Blick ins Schulzeugnis. Der natürliche Konkurrenzkampf führe zu besseren Leistungen, argumentieren die Initianten. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Ein überparteiliches Komitee hat in der letzten Woche eine Initiative lanciert – mit dem Ziel, die Noten ab der 2. Primarklasse wieder einzuführen. Die Initianten sagen, die Kinder wollten selbst wissen, wo sie stehen. Ausserdem sollen die Noten eine Ergänzung zu den bisherigen Beurteilungsgesprächen sein.

Die SVP des Kantons Zug geht noch einen Schritt weiter und plädiert für das Notenobligatorium sogar ab der 1. Klasse. Auch sie hat eine Initiative gestartet.

Unterstützung erhalten die Initianten einerseits von Nationalrat Gerhard Pfister und zum andern setzt sich auch der Gewerbeverband des Kantons Zug vehement für Noten ab der 2. Primarklasse ein.

Der Zuger Kantonsrat hat im letzten Dezember das Begehren hauchdünn abgelehnt – und nur eine geringfügige Anpassung vorgenommen: Jetzt gibt es im Kanton Zug Noten ab der 4. Klasse.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.