KANTON ZUG: Hausheer: «Sie sollen ihr Gesicht zeigen»

Ein CVP-Politiker will Vermummungen an Demos verbieten. Das ist nicht seine einzige – umstrittene – Forderung.

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Kundgebung gegen Faschismus in Luzern. (Archivbild Eveline Bach­mann/Neue LZ)

Kundgebung gegen Faschismus in Luzern. (Archivbild Eveline Bach­mann/Neue LZ)

Die gefühlte wie die tatsächliche Sicherheit im Kanton Zug soll erhöht werden. Dazu fordert CVP-Kantonsrat Andreas Hausheer (Steinhausen) in einer Motion verschie­dene Massnahmen.

Mit einem Vermummungsverbot soll laut Hausheer verhindert werden, «dass Teilnehmer einer Versammlung oder Demonstration unter dem Schutz der Vermummung unerkannt Straftaten begehen können».

Weiter sollen bei Littering, Vandalenakten und Schmierereien die Täter von der Polizei verpflichtet werden, für die Wiederinstandstellung zu sorgen. Im Weiteren sollen künftig Schulleitungen informiert werden, wenn Kinder ausserhalb der Schule straffällig werden.

Kein Papiertiger
Hausheer will im Weiteren das polizeiliche Wegweisungsrecht verschärfen. Wer sich heute nicht daran halte und sich einfach darüber hinwegsetze, dem passiere nichts.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.