KANTON ZUG: Hitzewelle: Die Kühe haben Mühe

Die hohen Temperaturen machen nicht nur Menschen träge. Mancher Bauer lässt sich für seine Tiere darum etwas einfallen.

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Bauer Ueli Dönne gönnt seinen Kühen eine Erfrischung vor dem Melken. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Bauer Ueli Dönne gönnt seinen Kühen eine Erfrischung vor dem Melken. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Ein schmaler Streifen des so genannten Warteraums liegt im Schatten; hier drängen sich die Kühe besonders dicht aneinander, während sie fürs Melken anstehen. Über ihnen nieselt es. Der feine Sprühregen, der aus den Düsen kommt, soll ihnen «die Wartezeit verschönern», wie Bauer Ueli Dönni sagt.

Dönni hat in Meisterswil, Hünenberg, mit Nachbar Marcel Weibel eine Betriebsgemeinschaft. Die beiden Landwirte haben diverse Massnahmen ergriffen, damit die Kühe bei den sommerlichen Temperaturen nicht zu arg leiden. Ab etwa 20 Grad beginne der Hitzestress, ergänzt Weibel: Die Atemfrequenz erhöht sich.

Grundsätzlich, das betont Dönni, gehe es bei diesen Massnahmen ums Wohl des Tiers – «nicht um den Profit». Allerdings wirkt sich die Hitze direkt auf die «Funktionstüchtigkeit» einer Kuh aus. «Wenn es heiss ist, isst sie nicht so viel und gibt weniger Milch», erklärt Weibel.

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zuger Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.