KANTON ZUG: Hochwasser-Schutzprojekt Lutisbach: Baubeginn der letzten Etappe

Ende Oktober starten die Bauarbeiten für die Realisierung der letzten Etappe des Hochwasser-Schutzprojekts Lutisbach. Das Amt für Wald und Wild markierte dieses Ereignis am Freitagmorgen mit einem Spatenstich im Beisein von Regierungsrätin Manuela Weichelt.

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Regierungsrätin Manuela Weichelt (Mitte) eröffnet den Start der letzten Bauetappe des Hochwasserprojekts Lutisbach. Links: Sepp Ribary (Gemeindepräsident Unterägeri). Rechts: Andreas Meier (Gemeindepräsident Oberägeri), sowie weitere Projektverantwortliche. (Bild: Kanton Zug)

Regierungsrätin Manuela Weichelt (Mitte) eröffnet den Start der letzten Bauetappe des Hochwasserprojekts Lutisbach. Links: Sepp Ribary (Gemeindepräsident Unterägeri). Rechts: Andreas Meier (Gemeindepräsident Oberägeri), sowie weitere Projektverantwortliche. (Bild: Kanton Zug)

Das Projekt wurde aufgrund eines früheren Schadenereignisses realisiert, schreibt der Kanton Zug in einer Mitteilung. Vor fünfeinhalb Jahren überflutete der hochgehende Lutisbach auf der Gemeindegrenze Oberägeri / Unterägeri Strassen und Gebäude mit Wasser, Geschiebe und Schlamm.

Bereits vor Wochen wurde das Baugelände von Bäumen und Gehölz befreit, sodass am 31. Oktober offiziell mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Durch eine Vergrösserung der Abflusskapazitäten und eine naturnahe Gestaltung des Bachs werde das Ziel des Projekts, nämlich die künftige Vermeidung von Unwetterschäden bei Extremhochwassern, gewährleistet.

Die Vorsteherin der Direktion des Innern ist überzeugt, dass die knapp fünf Millionen Franken, welche sämtliche Etappen des Hochwasserschutzprojekts Lutisbach die öffentliche Hand kosten, gut investiert sind. «Solche Langfrist-Investitionen zahlen sich bei entsprechenden Naturereignissen früher oder später aus, manchmal sogar in einer einzigen Nacht.»

pd/zfo