Kanton Zug
Impfungen in Alters- und Pflegeheimen sind abgeschlossen – über 10'000 Dosen im Impfzentrum verabreicht

Inzwischen haben alle impfwilligen Bewohnerinnen und Bewohner in den Zuger Alters- und Pflegeheimen zwei Impfdosen erhalten. Zudem wurde im Impfzentrum die Zahl von 10'000 Impfungen überschritten. Voraussichtlich ab Mitte März ist die Gruppe der 65 bis 74-Jährigen an der Reihe.

Merken
Drucken
Teilen

(pw) Am Corona-Impfzentrum in Baar wurde in diesen Tagen die Zehntausendste Impfdosis verabreicht. Dies schreibt der Kanton Zug in einer Medienmitteilung vom Freitag. Aufgrund der knapp vorhandenen Impfdosen seien momentan nur rund 300 Impfungen pro Tag möglich. Das Impfzentrum könne den Betrieb aber rasch hochfahren und bis zu 1400 Impfungen am Tag verabreichen, sobald genügend Impfdosen vorhanden seien.

Momentan werden zum einen Personen über 75 Jahre, zum anderen solche mit einer chronischen Vorerkrankung mit höchstem Risiko geimpft. Bei den Personen mit schweren chronischen Vorerkrankungen ist eine Bestätigung der behandelnden Ärztin/des behandelnden Arztes notwendig. Das entsprechende Formular inklusive der Liste der chronischen Vorerkrankungen mit höchstem Risiko kann auf www.corona-impfung-zug.ch heruntergeladen werden.

Alters- und Pflegeheimbewohner sind zweimal geimpft

Erfreulich sei, dass alle impfwilligen Bewohnerinnen und Bewohner der Alters- und Pflegeheime im Kanton Zug zwei Impfdosen erhalten haben, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese Impfungen wurden von einer mobilen Equipe in Koordination mit den Heimleitungen verabreicht. Gesundheitsdirektor Martin Pfister führt aus:

«Gerade in Alters- und Pflegeheimen stellte das Coronavirus in den letzten zwölf Monaten eine besondere Gefahr dar. Es ist eine grosse Erleichterung für die Bewohnenden, deren Angehörige und die Mitarbeitenden, dass die Impfung dort nun für etwas Normalität sorgt.»

Insgesamt haben sich gut 70 Prozent der Bewohnenden dafür entschieden, sich impfen zu lassen.

Vorerst nur geringe Impfstoff-Liefermengen

Weiter heisst es in der Mitteilung, dass in den nächsten Wochen weiterhin nur mit kleineren Liefermengen zu rechnen sei. Der Kanton Zug sei vorbereitet, die Impfaktivitäten stark zu intensivieren, sobald mehr Impfdosen verfügbar seien. Die Gesundheitsdirektion rechnet damit, dass sich ab Mitte März auch Personen über 65.