KANTON ZUG: Kanton und Gemeinden erarbeiten gemeinsame IT-Strategie

Für die bisher individuellen Informatiklösungen in Gemeinden, Ämtern und Schulen soll es ein Strategiedach geben: Der Kanton Zug und die Gemeinden wollen in Sachen IT am selben Strick ziehen.

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Server-Raum (Archiv) (Bild: Keystone)

Server-Raum (Archiv) (Bild: Keystone)

Eine IT Zug soll in Zukunft Dienstleistungsstelle für Institutionen der öffentlichen Hand sein. Gemäss einer Mitteilung der Zuger Finanzdirektion sollen so Beratung, Betrieb und Support in den Direktionen, Ämtern, Gemeinden, Schulen und angeschlossenen öffentlichen Institutionen aus einer Hand angeboten werden.

Kanton, Gemeinden und Schulen nutzen gemäss Mitteilung heute unterschiedliche Informatikinfrastrukturen, welche historisch gewachsen sind und mehrheitlich dezentral positioniert und betrieben werden. Im Laufe der Zeit müssen sie die Informatikunterstützung der Verwaltungsprozesse ausbauen und erneuern. Auch unter dem Anspruch.mit der Entwicklung der Technologien Schritt zu halten, beabsichtigen Kanton und Gemeinden eine verstärkte Zusammenarbeit im Informatikbereich.

Die TI Zug könnte vermehrt Verantwortung für Prozessberatung und Informatikprojekte, Ausschreibungen und Beschaffungen übernehmen, und Leistungen im Bereich Daten- und Zugriffssicherheit sowie im Datenschutz anbieten.

In einem ersten Schritt wird nun die aktuelle Situation einer Analyse unterzogen. Anschliessend soll eine neue IT-Strategie erarbeitet werden. Bei der Überprüfung und Anpassung der Strukturen wird jederzeit auch die gemeindliche Autonomie gewahrt werden müssen, schreibt die Finanzdirektion weiter. Für die Umsetzung der Neuausrichtung rechnet man mit einem Zeitraum von drei bis fünf Jahren.