KANTON ZUG: Kanton Zug entwirft Strategie gegen Krebs

Die Gesundheits­direktion des Kantons Zug reagiert auf die steigende Bedeutung von Krebserkrankungen. Die Krebsstrategie 2010 - 2015 soll konkrete Ziele vorgeben.

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Eine Brustkrebsuntersuchung im Kantonsspital Luzern. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Eine Brustkrebsuntersuchung im Kantonsspital Luzern. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Krebserkrankungen sind mittlerweile die zweithäufigste Todesursache. Und je älter die Menschen werden, desto häufiger tritt die Erkrankung auf. Auch durch bestimmte Verhaltensweisen wie Rauchen oder zu wenig Bewegung steige das Risiko an.

Wie die Gesundheitsdirektion des Kantons Zug mitteilt, wurde zum ersten Mal in der Schweiz auf kantonaler Ebene eine mehrjährige Krebsstrategie erarbeitet. Diese beinhaltet sechs Ziele:

  • Krebs besser verhindern
  • Krebs früher erkennen
  • qualitativ hochstehende Behandlung und Pflege sicherstellen
  • psychosoziale Betreuung gewährleisten
  • Palliative Care etablieren
  • Krebsmonitoring im Kanton Zug einführen.

Kanton Zug ist gut versorgt
Nicht alle Krebsarten lassen sich durch Prävention verhindern, ein Teil ist genetisch bedingt. Dennoch ist laut Mitteilung die Krebsprävention wichtig, beispielsweise im Bereich der Tabak- oder der Alkoholprävention.

Je früher eine Krebserkrankung diagnostiziert werde, desto besser seien die Heilungschancen, heisst es weiter. Ausserdem würden Zuger von einer hohen Qualität bei der medizinischen Behandlung einer Krebserkrankung profitieren, «sei es im Zuger Kantonsspital Baar, in der Andreas-Klinik Cham oder in einer spezialisierten Klinik in den umliegenden Kantonen», so die Gesundheitsdirektion.

Arbeitsgruppe für mehr Qualität
Zudem verfügen beide Spitäler im Kanton Zug über ein Tumor Board, in denen die jeweils beste Behandlungsmethode definiert wird. Ausserdem soll neu eine kantonale Arbeitsgruppe prüfen, wie in der Behandlung, Betreuung und Pflege die Qualität gesteigert werden könne.

ana