KANTON ZUG: Kanton Zug setzt Pandemie-Task-Force ein

Die Gesund­heitsdirektion hat am Mittwoch eine Task-Force «Kommunikation Pandemie» eingesetzt und reagierte damit auf die weltweite Entwicklung der so genannten Schweinegrippe.

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Der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder ist Leiter der Task-Forze «Kommunikation Pandemie». (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder ist Leiter der Task-Forze «Kommunikation Pandemie». (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am Mittwochabend, 29. April, die Pandemiephase 5 und damit die zweithöchste Stufe bei der Entstehung einer Pandemie auszurufen. Wie die Gesundheitsdirektion des Kantons Zug mitteilt, wurde am gleichen Tag durch Gesundheitsdirektor Joachim Eder die Task-Force «Kommunikation Pandemie» eingesetzt.

Der Task-Force gehören an:

  • Regierungsrat Joachim Eder, Gesundheitsdirektor, Leitung
  • Rudolf Hauri, Kantonsarzt
  • Marc Höchli, Kommunikationsbeauftragter
  • Urs Marti, Leiter Amt für Zivilschutz und Militär, Stabschef Kantonaler Führungsstab
  • Markus Vogt, Chefarzt Innere Medizin des Zuger Kantonsspitals
  • Karl Walker, Kommandant der Zuger Polizei
  • Joe Willimann, Vertreter der verwaltungsinternen Fachstelle Sicherheit
  • Richard Aeschlimann, wissenschaftlicher Mitarbeiter Gesundheitsdirektion

Die Task-Force trifft sich erstmals am Freitag, 1. Mai. Sie stellt für die kantonalen Stellen, die mit der Pandemiefrage befasst sind, die nötigen Mittel und Kanäle für die Kommunikation zu den Medien und zur Öffentlichkeit sicher.

Mit der Einsetzung der Task-Force gehe der Kanton
Zug genau so vor, wie es gemäss der Pandemieplanung vorgesehen sei, heisst es in der Mitteilung weiter. Für die Bevölkerung bestehe keinerlei Grund zur Panik. Bis zur Stunde ist laut Gesundheitsdirektion im Kanton Zug weder eine Erkrankung noch ein Verdachtsfall nachgewiesen. Aber selbst wenn Verdachtsfälle auftreten, sei der Kanton Zug noch weit entfernt von einer kritischen Lage.

ana