KANTON ZUG: Kanton Zug will Pflegeberufe weiter fördern

Mit Schulangeboten und der Unterstützung durch das neue Gesundheitsgesetz sollen im Kanton Zug auch künftig genügend Pflege- und Gesundheitsfachkräfte zur Verfügung stehen.

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Der Kanton Zug habe im Bereich Bildung viel zur Ausbildung für die Pflegeberufe beigetragen, heisst es in einer Mitteilung der Zuger Volkswirtschaftsdirektion. Auch in Zukunft sollen genügend Fachkräfte in diesem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Nachholbildung in der Zentralschweiz
Der Kanton Zug lanciert seit 2007 mit dem Angebot der Nachholbildung (NHB) Fachleute Gesundheit (FAGE) ein Pionierprojekt für die ganze Zentralschweiz. Die Nachholbildung wird durch die Kantone Luzern, Nid- und Obwalden, Schwyz, Uri und Zug getragen und unterstützt.

Um einem Mangel an Arbeitskräften im Pflegebereich entgegenzuarbeiten hat der Kanton Zug das Verfahren zur sogenannten Nachholbildung FAGE lanciert, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese ermögliche es, das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) zu erwerben.

Projekte für die Zukunft
Der Kanton Zug wolle, dass auch in Zukunft genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen, heisst es in der Mitteilung weiter. Nach neuem Berufsbildungsgesetz sind auch im Pflegebereich Assistenzausbildungen möglich. Der Berufsattest im Gesundheits- und Sozialbereich löst den Beruf Pflegeassistent ab.

Zudem wird momentan die Machbarkeitsstudie zur Führung einer Berufsmaturitätsklasse (BMK) im Gesundheitsweisen erstellt. Ein weiteres Projekt sei – mit Unterstützung durch die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zug – beim Berufsbildungsverbund «bildxzug» in Vorbereitung: «bildxzug» prüft, ob neu ein Verbund möglich ist.

ana