KANTON ZUG: Kantonsangestellte: Umweltbewusste Pendler

Die Angestellten des Kantons Zug sind umweltbewusst unterwegs, zeigt eine Studie. Allerdings gibt es auch noch Verbesserungs-Potential.

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Gingen mit gutem Beispiel voran: Die 5 Zuger Regierungsräte mit Velo im Juni 2007. V.l.: Heinz Tännler, Beat Villiger, Manuela Weichelt-Picard, Matthias Michel und Patrick Cotti. (Archivbild Martin Heimann/Neue ZZ)

Gingen mit gutem Beispiel voran: Die 5 Zuger Regierungsräte mit Velo im Juni 2007. V.l.: Heinz Tännler, Beat Villiger, Manuela Weichelt-Picard, Matthias Michel und Patrick Cotti. (Archivbild Martin Heimann/Neue ZZ)

Die Zuger Verkehrspolitik will umweltschonende Verkehrsarten zu fördern, ohne die Mobilität einzuschränken. Ein Mittel dazu ist das so genannte Mobilitätsmanagement. Es ist ein Mittel für Arbeitgeber (Grossfirmen und öffentliche Verwaltungen), um ihren Angestellten den Umstieg aufs Velo oder den öffentlichen Verkehr zu erleichtern.

Der Kanton Zug will laut einer Mitteilung der Baudirektion mit gutem Beispiel vorangehen und ein Mobilitätsmanagement einführen. Damit sollen die Pendlerwege der Kantonsangestellten und die Geschäftsfahrten möglichst umweltfreundlich und Kosten sparend zurückgelegt werden. In welchem Mass dies bereits geschieht, wurde nun ermittelt.

Veloabstellanlagen mit Duschen und Garderoben
Die Analyse zeige, dass bereits heute einige Massnahmen umgesetzt sind, heisst es. Der Kanton habe eine flächendeckende Parkplatzbewirtschaftung eingeführt. Zudem wurden laut Baudirektion kantonseigene Fahrzeuge durch emissionsarme Mobility-Fahrzeuge ersetzt und eine Flotte von Verwaltungsvelos für Dienstfahrten bereit gestellt. An vielen Standorten der kantonalen Verwaltung stehen Veloabstellanlagen, teilweise mit angegliederten Garderoben und Duschen.

Beim Arbeitgeber Kanton Zug werden heute mehr als die Hälfte der Pendler- und Geschäftsfahrten mit dem öffentlichen Verkehr, zu Fuss oder mit dem Velo zurückgelegt, heisst es weiter. Die Analyse zeige jedoch auch Verbesserungspotenziale, so solle der Motorfahrzeug-Anteil von Pendler- und Geschäftsfahrten weiter gesenkt werden. Der Regierungsrat hat den verantwortlichen Ämtern den Auftrag erteilt, weitere Massnahmen zu prüfen.

ana