KANTON ZUG: Keine Entwarnung trotz gegenwärtiger Ruhe

Auch wenn weltweit die Fälle der Erkrankungen mit der Influenza A(H1N1) («Schweinegrippe») zunehmen, ist die Lage im Kanton Zug nach wie vor normal.

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An ihrer dritten Sitzung hat sich die Task-Force «Kommunikation Pandemie» über den aktuellen Stand der Vorbereitungsarbeiten zur Bewältigung einer Pandemie informieren lassen. Wie es in einer Mitteilung der Gesundheitsdirektion heisst, läuft die Planung im Kanton Zug zur Zeit auf Hochtouren. Die involvierten Stellen der Gesundheitsdirektion, der Baudirektion und der Sicherheitsdirektion haben die Anordnungen überprüft und für die Bewältigung der konkreten Influenza angepasst. So wurden unter anderem der Rettungsdienst RDZ und die Zuger Polizei geschult und entsprechend ausgerüstet, beispielsweise mit Desinfektionsmittel für die Händehygiene und Schutzmasken.

Vordringliches Ziel der Behörden und der Verwaltung des Kantons Zug sei es, für eine allfällige Phase 6 und vorab gerüstet zu sein und eine funktionierende Verwaltung zu haben.

Händewaschen bleibt nach wie vor wichtig
Nach dem Bundesamt für Gesundheit wurde die Grippe A(H1N1) erstmals am 29. April in der Schweiz nachgewiesen. Mit der weltweit steigenden Zahl von Patienten und betroffenen Regionen erhöht sich das Risiko, dass weitere Erkrankungsfälle in die Schweiz eingeschleppt werden. Dies trifft auch für den Kanton Zug zu. Zurzeit wird für die Bevölkerung jedoch keine allgemeine Gefährdung durch die Grippe A(H1N1) gesehen.

Der Kanton Zug empfiehlt, die von der WHO und vom BAG definierten Verhaltensregeln zu beachten. Insbesondere gilt es, die Empfehlung zur regelmässigen Händehygiene zu befolgen.

ana