KANTON ZUG: Mit Chriesi wirbt Zug neu an der Autobahn

Der Regierungsrat des Kantons Zug hat beschlossen, die Zuger Kirsche als typisches Produkt der Region zu fördern. Dafür kommen an die Autobahnen neue Touristiktafeln.

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(V.l.): Ueli Kleeb, Visueller Gestalter; Heinz Tännler, Baudirektor; Heini Schmid, Präsident Zug Tourismus; Louis Suter, Präsident Verein Zuger & Rigi Chriesi. (Bild pd)

(V.l.): Ueli Kleeb, Visueller Gestalter; Heinz Tännler, Baudirektor; Heini Schmid, Präsident Zug Tourismus; Louis Suter, Präsident Verein Zuger & Rigi Chriesi. (Bild pd)

Wer sich auf der Autobahn dem Kanton Zug nähert, wird ab der Woche vom 21. Juni neue Tafeln an den Kantonsgrezen bemerken. Wie es in einer Mitteilung der Baudirektion Zug heisst, ist eine breite Trägerschaft für die insgesamt vier Tafeln verantwortlich. Ihr Ziel sei es, die Kirsche als typisches Kulturgut für die Region Zug zu fördern. Die Tafeln kosten rund 70'000 Franken. Sie werden aus dem Lotteriefonds bezahlt.

Der Kirschanbau hat in der Region Zug eine lange Tradition – dies zeige sich auch am Zuger Kirsch und der Zuger Kirschtorte. Allerdings sei laut Mitteilung der Bestand der Kirschbäume seit 1950 um rund 60 Prozent zurückgegangen. Gründe dafür seien die Aufhebung der Schutzzölle und der Preiszerfall für Tafel- und Brennkirschen.

Ursprungsbezeichnung für Kirschtorte
Vor drei Jahren wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche Fördermodelle für den Kirschbaumbestand entwickeln sollte, heisst es in der Mitteilung weiter. Dabei entstand die Idee, zusammen mit den Kantonen Schwyz und Luzern ein Regionalentwicklungsprojekt zu erarbeiten und beim Bund finanzielle Unterstützung zu erbitten.

So sollen Zuger Kirsch und die Zuger Kirschtorte mit den international gültigen Ursprungsbezeichnungen «AOC» und «GGA» geschützt werden. Auch die Touristiktafeln gehören zu den Ideen der Arbeitsgruppe.

ana