KANTON ZUG: Neuausrichtung der kantonalen Informatik nun konkret

An einer Sitzung Ende Januar hat der Zuger Regierungsrat dem Programmauftrag zur «Neuausrichtung IT Zug» zugestimmt. Ziel ist, die kantonale Informatik für künftige Aufgaben fit zu machen.

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Soll die Informatik des Kantons fit machen: Die «Neuausrichtung IT Zug», welcher der Zuger Regierungsrat zugestimmt hat. (Symbolbild) (Bild: Keystone/Cornelis Gollhardt)

Soll die Informatik des Kantons fit machen: Die «Neuausrichtung IT Zug», welcher der Zuger Regierungsrat zugestimmt hat. (Symbolbild) (Bild: Keystone/Cornelis Gollhardt)

Die kantonale Informatik wird einerseits durch den rasanten technischen Fortschritt vor grosse und neue Herausforderungen gestellt. Andererseits fordert die Politik eine straff geführte, kosteneffiziente, leistungsstarke kantonale Informatik, die Verantwortung trägt und Innovationen fördern kann. Dazu hat der Regierungsrat ein mehrjähriges Programm «Neuausrichtung IT Zug» initiiert und an seiner Sitzung vom 31. Januar 2017 den Programmauftrag verabschiedet.

Ziele festgelegt

Mit der Neuausrichtung IT Zug werden die heute vielfach dezentralen Informatikorganisationen künftig weitgehend zentral geführt – nach dem Grundsatz «zentral so viel wie möglich, dezent-ral, wo zwingend notwendig». Die zentrale Informatikorganisation wird zu einem Dienstleistungszentrum für kantonale Organisationen. Auch die Zuger Gemeinden können, wo gewünscht und sinnvoll, weitere Informatikdienstleistungen beziehen. Die Organisation IT Zug wird damit zu einer attraktiven Partnerin für den Betrieb der Informatikinfrastruktur und die Abwicklung von Projekten aufgebaut.

Überarbeitung der Informatikstrategie

Der Regierungsrat hat festgelegt, welche Projekte im Rahmen des Programms «Neuausrichtung IT Zug» umgesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise die Überarbeitung der Informatikstrategie und die damit verbundenen Anpassungen der rechtlichen Grundlagen. Der Entwurf der Informatikstrategie wird Bestandteil der regierungsrätlichen Antwort zur Motion der ad-hoc Kommission ISOV EK V5 sein, welche dem Kantonsrat im vierten Quartal 2017 unterbreitet wird.

Im Rahmen der Neuausrichtung wurde zudem das Amt für Informatik und Organisation (AIO) per 1. Januar 2017 neu organisiert. Die Aufbauorganisation wurde im Hinblick auf die künftigen Herausforderungen angepasst. Bestehende Abteilungen werden neu ausgerichtet und eine Abteilung Services geschaffen. Diese neue Abteilung beinhaltet die Kundenbetreuung, das Service Management und die IT-Beschaffung. Seit Januar 2017 wird das AIO von Stephan Arnold geleitet.

pd/chg