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KANTON ZUG: Neun Projekte sollen Potenzial fördern

Ende November wird die Kampagne «Alter hat Potenzial» abgeschlossen. Die Macher ziehen eine positive Bilanz und hoffen, dass einiges nachwirkt.

Ab heute blicken sie einem wieder von den Plakatwänden im ganzen Kanton entgegen, die Frauen und Männer im mittleren Alter, die gemäss Plakat «ausgedient» haben, «ausrangiert», «überholt» oder «abgebaut» sind. Die kantonale Kampagne «Alter hat Potenzial» geht damit in die nächste und gleichzeitig letzte Runde. Die bereits bekannten Plakate, die auf das Anliegen der Kampagne aufmerksam machen wollen (siehe Kasten), sind während der nächsten drei Wochen wieder zu sehen.

Den definitiven Abschluss findet die Kampagne am Dienstag, 28. November, im Theater Casino Zug im Rahmen des Anlasses «Alter hat Zukunft!». Dabei gibt es mehrere Referate. Unter anderem spricht Regierungsrat und Bildungsdirektor Stephan Schleiss zum Thema «Hat Alter Zukunft?», und der Psychoanalytiker und Kolumnist Peter Schneider gibt einen Ausblick auf die Entwicklung von Individuum und Gesellschaft. Anschliessend findet ein Talk mit dem Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart und Peter Schneider statt. Die beiden stellen sich den Fragen von Publikum und Experten.

Mentoring-Programm und ein Marktplatz

Neben den Referaten und dem damit eher theoretischen Teil wartet auf die Besucher auch ein ganz praktisches Angebot – ein Marktplatz. Bei diesem werden insgesamt neun Projekte von verschiedenen Organisationen vorgestellt, die aus der Kampagne «Alter hat Potenzial» entstanden sind und die nun fortgeführt werden. «Es waren ursprünglich 20 Ideen, die sich für den Marktplatz geeignet hätten, 9 davon werden nun aber definitiv weiterverfolgt. Das freut uns sehr», sagt Kampagnenleiter Urs Brütsch.

Zu den Vorhaben zählt unter anderem ein Tandem- und Mentoring-Programm 50+. Dieses wird in Zusammenarbeit mit dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Zug (RAV) umgesetzt. Das Angebot richtet sich an Arbeitsuchende, die über 50 Jahre alt sind und den Wunsch haben, beim Prozess der Stellensuche von einem Freiwilligen begleitet und unterstützt zu werden. «Bei den Mentoren handelt es sich vorwiegend um Personen, die noch in der Wirtschaft tätig sind», sagt Urs Brütsch.

Ebenfalls umgesetzt werden drei Projekte der Freiwilligen­organisation Benevol, unter anderem wird die Organisation künftig jährlich einen Marktplatz zum Thema Freiwilligenarbeit organisieren. Dort können Vereine und andere Organisationen ihre Tätigkeit einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und Freiwillige quasi rekrutieren. Weiter gibt es ein Projekt von Pro Senectute, die eine Art Ausweis für die Freiwilligenarbeit entwickeln will, und schliesslich plant die Wirtschaftskammer im kommenden Jahr vier Anlässe für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zum Schwerpunktthema «Alter hat Potenzial».

Sensibilisierung hat stattgefunden

«Wir sind mit dem Ergebnis der Kampagne und vor allem mit diesen konkreten Ideen sehr zufrieden», sagt Urs Brütsch. Dass das Projekt auf kantonaler Ebene nun den Abschluss finde, sei richtig. Brütsch ist sicher, dass eine Sensibilisierung in der Bevölkerung stattgefunden habe. Ausserdem habe man auch von anderen Kantonen viel Aufmerksamkeit für das Vorhaben erhalten. Brütsch: «Jetzt darf man gespannt sein, wie es weitergeht, nachdem wir die Projekte an die einzelnen Player übergeben haben.»

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

Hinweis

«Alter hat Zukunft!»: Dienstag, 28. November, 18 bis 21 Uhr, Theater Casino Zug.

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