KANTON ZUG: Polizei soll weiter im Chat ermitteln

Die Polizei müsse bei Verdacht weiterhin gegen Pädophile verdeckt ermitteln können. Dafür braucht es ein neues Gesetz - und zwar schnell.

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(Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

(Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Cyber War», stellen Moritz Schmid (Walchwil) und Anton Stöckli (Zug) fest, «ist bald eine der grössten Gefahren, denen wir ausgesetzt sind. Kinder sind im Internet Pädophilen schutzlos ausgeliefert.» Deshalb verlangen sie in einer Motion von der Regierung Taten – die möglichst schnell erfolgen sollen. Ihr Vorstoss soll darum sofort behandelt werden. Die beiden SVP-Kantonsräte verweisen in ihrem Vorstoss zudem auf den Kanton Schwyz, der bereits gehandelt habe. Zug müsse nachziehen und schnell eine entsprechende gesetzliche Grundlage schaffen.

Eltern in der Pflicht
Stöckli und Schmid ist klar, dass auch die Eltern in der Pflicht sind. Die Debatte um Internetpädophilie sei zu wichtig, um sie von dieser Verantwortung auszuklammern. «Es ist die Pflicht, ihrem Nachwuchs auch im Internet auf die Finger zu schauen», betonten Schmid und Stöckli.

Sofern der Kantonsrat wie verlangt die Motion überweist und sofortige Behandlung beschliesst, können bereits am 9. Dezember erste Schritte eingeleitet werden.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.