KANTON ZUG: Polizei warnt vor Enkeltrick-Betrügern

Am Mittwoch haben Unbekannte versucht, mit einer Betrugsmasche bei älteren Damen an Geld zu gelangen. Die Betroffenen haben richtig reagiert und umgehend die Polizei informiert.

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Eine ältere Frau telefoniert. (Symbolbild)

Eine ältere Frau telefoniert. (Symbolbild)

Die Zuger Polizei warnt vor Enkeltrickbetrügern, welche in Zug ihr Unwesen treiben. So erhielt am Mittwochmorgen erhielt 72-jährige Frau aus Baar einen Anruf von einem Mann, der sich als ihr Neffe ausgab. Er bat sie um 62'000 Franken für ein Immobiliengeschäft. Ein ähnlicher Anruf sei am Nachmittag bei einer 75-jährigen Frau aus Oberägeri eingegangen – von einem angeblichen Bruder aus Deutschland. Dieser bat sie um 26'000 Franken für den Kauf einer Wohnung in der Schweiz. In beiden Fällen haben die Betroffenen kein Geld überwiesen, sondern direkt die Polizei informiert.

Der Enkeltrick ist eine gemeine Form des Trickbetruges. Die Betrüger nutzen in schamloser Art und Weise die Gutmütigkeit von älteren Menschen aus. Sie geben sich meistens als Verwandte aus und fordern Bargeld für einen Hauskauf oder andere Investitionen. Die Zuger Polizei rät insbesondere der jüngeren Generation, alle Senioren im persönlichen Umfeld über den miesen Trick zu informieren.

Die Polizei weist in einer Mitteilung darauf hin, dass verdächtige Anrufe der Polizei (Notruf 117) gemeldet werden sollen. Geld oder Wertsachen sollten niemals an Unbekannte weitergegeben sowie Auskünfte über das Vermögen im Haus oder auf der Bank vermieden werden.

pd/pz