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KANTON ZUG: Sesselrücken vor den Wahlen

Mehrere Parlamentarier haben ihr Amt vorzeitig an den Nagel gehängt. Aus strategischen Gründen?
Samantha Taylor und Freddy Trütsch
André Wicki tritt per Ende Juli aus dem Kantonsrat aus. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

André Wicki tritt per Ende Juli aus dem Kantonsrat aus. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Er wolle sich voll auf sein Amt als Stadtrat konzentrieren. Das liess vor Kurzem der Stadtzuger Bauchef André Wicki verlauten. Damit begründete er seinen Rücktritt per Ende Juli aus dem Kantonsrat. «Auf Dauer ist das zeitintensive Mandat des Vorstehers des Baudepartements mit dem zeitintensiven Kantonsratsmandat schwer vereinbar.» Wicki ist mit seinem Entscheid, das Legislativamt zu Gunsten der Exekutive aufzugeben, nicht allein. Vor rund einem Jahr hat bereits Josef Ribary (FDP) Konsequenzen gezogen. Der Unterägerer hatte im Kantonsrat gesessen und war gleichzeitig Gemeindepräsident von Unterägeri. Auch für ihn war die Belastung zu hoch. «Die Arbeit im Kantonsrat ist intensiv. Für mich war es nicht möglich eine Gemeinde zu leiten, beruflich tätig zu sein und im Kantonsrat zu sitzen.»

Dass ein Amt an den Nagel gehängt wird, kommt allerdings nicht nur bei einer Exekutiv-Legislativ-Doppelbelastung vor. Sowohl im Zuger Grossen Gemeinderat (8) wie auch im Kantonsrat (8) gab es in den letzten drei Jahren andere Rücktritte zu verzeichnen. Nicht alle waren nachvollziehbar.

Taktieren unerwünscht

«Für Rücktritte während einer Legislatur gibt es durchaus ehrenswerte Gründe, sagt CVP-Parteipräsident Martin Pfister. Aus taktischen Gründen zurückzutreten ist für ihn allerdings ein No-go. Das sieht Andreas Hürlimann, Kantonsrat und ehemaliger Co-Präsident der Alternative-die Grünen, ganz gleich. Er lehnt im übrigen auch taktische Kandidaturen ab: «Sie dienen nur dazu, möglichst viele Stimmen für die Partei zu machen und enden dann relativ schnell in Rücktritten.»

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