Kanton Zug: Spitzenjahr im öffentlichen Verkehr

Im Jahr 2019 hat die Nachfrage im öffentlichen Verkehr des Kantons Zug überdurchschnittlich um 6,4 Prozent zugelegt.

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(haz) Der bestellte öffentliche Verkehr im Kanton Zug wurde im Jahr 2019 über 30 Millionen Mal benutzt. Dies bedeutet laut Medienmitteilung der kantonalen Baudirektion, dass im vergangenen Jahr an den Zuger Bahnhöfen und Haltestellen des Kantons über 30 Millionen Mal eingestiegen wurde. Dies entspricht 1,8 Millionen Reisenden mehr als im Vorjahr, was ein Wachstum von 6,4 Prozent ergibt. «Trotz der Streckensperrung am Ostufer des Zugersees haben Bus und Bahn ein hervorragendes Resultat erreicht. Das unterstreicht das sehr kundenfreundliche Angebot des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zug», lässt sich Baudirektor Florian Weber in der Medienmitteilung zitieren. Letztmals wurde eine solche Zuwachsrate vor zwölf Jahren ausgewiesen. Damals wurde die Anzahl der Reisenden noch geschätzt und «von Hand» gezählt. Heute werden alle Personenbewegungen an den Fahrzeugtüren elektronisch erfasst.

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Quelle: Baudirektion Kanton Zug

Letztes Jahr sind Reisende 19,5 Millionen Mal in einen Bus eingestiegen. Dies sind 7,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Dieses Wachstum ist ein Rekordwert, der in den letzten 20 Jahren nie erreicht wurde. Und dies, obwohl die Frequenzen während des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes sowie Frequenzen von Bahnersatzfahrten nicht berücksichtigt sind. Zum guten Resultat beigetragen haben nahezu alle Buslinien im Kanton. Gemessen an der Anzahl Einsteigenden pro Jahr konnten die Linien 3 Baar-Zug-Oberwil (+240'000), 1 Zug-Oberägeri (+170'000) und 11 Schönegg-St. Johannes (+106'000) am meisten neue Reisende gewinnen.

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