KANTON ZUG: «Stellwerk 8» stellt für Schüler die Weichen

Nach einem erfolgreichen Pilotversuch in verschiedenen Zuger Gemeinden wird die schulische Standortbestimmung «Stellwerk 8» per Schuljahr 2010/11 obligatorisch.

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Alle Jugendlichen im Kanton Zug, welche die zweite Klasse der Sekundarstufe I an den gemeindlichen Schulen besuchen, werden ab dem Schuljahr 2010/11 die schulische Standortbestimmung «Stellwerk 8» obligatorisch besuchen. Wie das Amt für gemeindliche Schulen mitteilt, ist «Stellwerk» ein standardisiertes Testverfahren, das in fünf Fachbereichen die Leistungen aufzeigt.

Die Schulen der Gemeinden Risch, Hünenberg und Walchwil haben Stellwerk bereits erfolgreich eingeführt. Im laufenden Schuljahr folgen Cham, Neuheim und Steinhausen. Ab Schuljahr 2010/11 müssen sämtliche Zuger Gemeinden mit «Stellwerk 8» arbeiten.

Stärken und Schwächen sichtbar
Die Auswertung des Leistungstests sei eine gute Grundlage für die richtige Förderung der Jugendlichen, heisst es in der Mitteilung. Vor der Berufswahl können so die Leistungen der Jugendlichen in einen überkantonalen Kotext gestellt werden.

Getestet werden die Schüler in Mathematik, Deutsch, Natur und Technik sowie Französisch und/oder Englisch. Die Testaufgaben werden in der Schule direkt am Computer gelöst und anschliessend ein persönliches Leistungsprofil erstellt. Dieses zeigt Stärken und Schwächen in den geprüften Fachbereichen auf. Mit diesem Profil sollen die Jugendlichen gezielt Wissenslücken angehen können. Geprüft werden Lernziele, welche im Lehrplan des Kantons Zug vorgegeben sind.

ana