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Kanton Zug tritt dem interkantonalen Stipendienkonkordat bei

Der Kanton Zug tritt dem Stipendienkonkordat bei, das die Ausbildungsbeiträge interkantonal harmonisiert. Das Parlament hat am Donnerstag in zweiter Lesung dem Beitritt mit 56 zu 18 Stimmen zugestimmt.

(sda) Ziel der Vereinbarung, der sich mittlerweile rund 20 Kantone angeschlossen haben, ist es, dass keine Person wegen eines Kantonswechsels die Stipendienberechtigung verliert. Gleichzeitig soll die Chancengerechtigkeit erhöht werden.

Die zweite Lesung im Zuger Kantonsrat verlief diskussionslos. Dies, nachdem die SVP-Fraktion in der ersten Lesung befürchtete, dass der Beitritt zum Stipendienkonkordat den Kanton «ohne Not in eine weitere Abhängigkeit» führe.

Mit dem Beitritt zur Interkantonalen Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen verpflichtet sich der Kanton Zug, die Vorgaben des Stipendienkonkordats einzuhalten. Ein Beitritt hätte laut der Regierung lediglich die Anhebung der Höchstansätze für Personen in Ausbildungen auf Tertiärstufe von 15'000 Franken auf 16'000 Franken pro Jahr zur Folge.

Das Ziel ist, dem Stipendienkonkordat so schnell wie möglich beizutreten. Nach der Unterzeichnung des Stipendienkonkordats hat der Kanton Zug drei Jahre Zeit, das kantonale Recht anzupassen. Zuletzt hatte sich in der Zentralschweiz das Obwaldner Parlament vergangene Woche für einen Beitritt zur Stipendienvereinbarung ausgesprochen.

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