KANTON ZUG: Vorbereitungen gegen die Schweinegrippe

Die Task-Force «Kommunikation Pandemie» liess sich am Mittwoch an ihrer zweiten Sitzung über die Entwicklung der A(H1N1)-Influenza orientieren. Für alle Fälle werden Vorbereitungen getroffen.

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Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung des Virus und über die Ausbreitung der A(H1N1)-Influenza («Schweinegrippe») bleibe nach wie vor bestehen, heisst es in einer Mitteilung der Gesundheitsdirektion des Kantons Zug. Eine Entwarnung sei gegenwärtig allerdings nicht möglich, auch wenn die aktuelle Situation nicht dramatisch sei. Nach wie vor verzeichnet der Kanton Zug laut Mitteilung keinen Verdachtsfall.

Phase 6 liegt bei einer effektiven Pandemie vor, das heisst, wenn in der Bevölkerung das Virus verbreitet und anhaltend übertragen wird. Auch wenn die Weltgesundheitsorganisation die Phase 6 ausrufen würde, bedeute das für den Kanton Zug noch nicht unbedingt die Ausrufung von Notrecht, heisst es in der Mitteilung.

Unabhängig von der jeweiligen WHO-Phase sei für die kantonale Lagebeurteilung das konkrete Infektionsgeschehen im Kanton massgebend. Auch eine allfällige vereinzelte Erkrankung führe noch zu keiner ausserordentlichen Lage. Die Empfehlungen zur Hygiene und zum persönlichen Verhalten behalten ihre Gültigkeit.

Die Vorbereitungen werden laut Gesundheitsdirektion vorangetrieben, damit der Kanton für alle Fälle gewappnet sei. So wurden am Montagabend die gemeindlichen Sicherheitschefs informiert. Die Task-Force «Kommunikation Pandemie» wurde dadurch erweitert, um die Verbindung zwischen Kanton und Gemeinden zu verstärken.

ana