Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

KANTON ZUG: Zuger Jugendliche trinken, rauchen und kiffen weniger

Zuger Jugendliche haben 2014 weniger getrunken, geraucht und gekifft als vier Jahre zuvor. Höher als der Schweizer Durchschnitt ist der Alkoholkonsum. Dies zeigt eine Studie zum Gesundheitsverhalten der 11- bis 15-Jährigen.
Jugendliche im Kanton kiffen laut einer neuen Studie deutlich weniger. (Bild: Archiv Neue LZ)

Jugendliche im Kanton kiffen laut einer neuen Studie deutlich weniger. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die gezielte Prävention scheine ihre Früchte zu tragen, teilte das Zuger Amt für Gesundheit am Donnerstag mit. Der Alkohol-, Tabak- und Cannabiskonsum von Zuger Jugendlichen sei 2014 im Vergleich zu den Jahren 2010 und 2006 rückläufig.

Halbiert hat sich seit 2006 der Anteil der 15-jährigen Jungen, die wöchentlich Alkohol konsumieren: 2006 waren es knapp 32 Prozent, im Jahr 2014 rund 17 Prozent. Trotz der Fortschritte bleibe der Alkoholkonsum eine Herausforderung, heisst es in der Mitteilung weiter. Schweizweit gaben mit 10 Prozent weniger 15-jährige Jungen an, wöchentlich Alkohol zu konsumieren.

Bei den 12- und 15-Jährigen sank 2014 im Vergleich zu 2006 die Anzahl jener, welche in ihrem Leben schon einmal Zigaretten geraucht haben. Der Rückgang ist gemäss Mitteilung am deutlichsten bei den 15-jährigen Mädchen: 2006 gaben 52 Prozent an, bereits einmal geraucht zu haben, 2014 waren es noch 25 Prozent.

Prävention muss weiter geführt werden

Ebenfalls rückläufig ist von 2010 bis 2014 die Zahl der 14- und 15-Jährigen, die bereits mindestens einmal Cannabis konsumiert haben. Bei den 14- und 15-jährigen Mädchen hat sich der mindestens einmalige Cannabiskonsum sogar beinahe halbiert: von 13 auf knapp 7 Prozent bei den 14-Jährigen und von knapp 30 auf 16 Prozent bei den 15-Jährigen.

Gemäss Mitteilung stehen aber weitere Herausforderungen an. So zeige das "Schweizer Suchtpanorama 2016", dass der Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis den den 15- bis 19-Jährigen wieder zunehme. Kantonale Präventionsprogramme müssten deshalb weiter geführt werden.

"Sucht Schweiz" realisiert im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit alle vier Jahre eine repräsentative Studie zum Gesundheitsverhalten der 11- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schüler. (sda)

HINWEIS
Weitere Informationen zu Studienergebnissen gibts hier.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.