KANTON ZUG: Zuger Regierung lehnt die Einheitskasse ab

Bald wird in der Schweiz eine neue Initiative zur Schaffung einer Einheitskrankenkasse gestartet. Die Zuger Regierung will diese nicht unterstützen.

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Der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Schwyzer Regierungsrat Armin Hüppin hält die Idee einer Einheitskrankenkasse für prüfenswert. Sein Zuger Kollege, Joachim Eder, nicht – trotz ständig steigender Prämien für die obligatorische Krankenversicherung. «Der Regierungsrat lehnt die Schaffung einer Einheitskrankenkasse für die Grundversicherung ab», macht der Gesundheitsdirektor klar. «Die Monopolisierung ist der falsche Ansatzpunkt.»

Zudem hätten bereits die Ostschweizer Kantone – allerdings ohne Graubünden und Zürich – eine diesbezügliche Studie in Auftrag gegeben. Ein Vorprellen von Zug sei auch deshalb nicht angebracht.

Eder erklärt zudem, weshalb Zug eine solche Einheitskasse ablehnt. So gehe damit unter anderem der Wettbewerb verloren, und dieser sei für Innovationen wichtig. Im Herbst soll eine neue Volksinitiative zur Schaffung einer Einheitskrankenkasse gestartet werden.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.