KANTON ZUG: Zuger Regierung will einen Ombudsmann

Bei Problemen mit den Zuger Behörden soll in Zukunft eine Ombudsstelle weiterhelfen. Der Regierungsrat will das bisherige Amt des Vermittlers in Konfliktsituationen entsprechend anpassen.

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Beat Gsell, Vermittler in Konfliktsituationen. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue ZZ)

Beat Gsell, Vermittler in Konfliktsituationen. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue ZZ)

Nach dem Attentat auf das Zuger Kantonsparlament im Jahr 2001 wurde im Kanton Zug ein Vermittler für Konfliktsituationen eingesetzt. Jetzt soll aus dem Vermittler ein regulärer Ombudsmann werden - mit erweitertem Pflichtenheft. Dies schlägt der Regierungsrat in einem Gesetzesentwurf vor, der nun in die Vernehmlassung geht.

«Die geplante Ombudsstelle vermittelt künftig nicht nur bei Problemen zwischen Privaten und Behörden, sondern auch bei Personalkonflikten innerhalb von Ämtern», umschreibt der bisherige Stelleninhaber Beat Gsell die künftige Aufgabe. Ausserdem soll der Ombudsmann Ansprechpartner bei Korruptionsfällen werden. 

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.