KANTON: Zuger Stadttunnel kostet 950 Millionen

Seit nunmehr zwei Jahren wird das Zuger Jahrhundertbauwerk geplant. Jetzt liegen die Zahlen auf dem Tisch – und sorgen für Aufsehen.

Freddy Trütsch
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So könnte in rund 20 Jahren der Postplatz in Zug aussehen. (Bild: Visualisierung Zuger Baudirektion)

So könnte in rund 20 Jahren der Postplatz in Zug aussehen. (Bild: Visualisierung Zuger Baudirektion)

Seit Mittwochabend liegen die Zahlen auf dem Tisch. Wie Regierungsrat Heinz Tännler im Zuger Casino an einer Informationsverstaltung von Stadt und Kanton Zug erklärte, werden der Stadttunnel und die flankierenden Massnahmen (ZentrumPlus) nicht 520 Millionen sondern 950 Millionen Franken kosten. Heinz Tännler: «Die Zuger Stimmbürger müssen voraussichtlich Mitte nächsten Jahres entscheiden, ob ihnen die Stadt Zug dieses Geld wert ist oder nicht.» Der Baudirektor verschwieg allerdings nicht, dass auch er im ersten Augenblick erst einmal «schlucken musste». Doch ins Zweifeln sei er nie gekommen. Nach wie vor sei er überzeugt, «dass wir auf dem richtigen Weg sind». Und Stadtpräsident Dolfi Müller ergänzte: «Der Tunnel ist einzig Mittel zum Zweck für die Neugestaltung der Stadt.»

Einfahrt in den Stadttunnel von Arth Goldau kommend. (Bild: PD)
29 Bilder
Stadttunnel-Ausfahrt Richtung Ägeri. (Bild: PD)
Stadttunnel in Richtung Gotthardstrasse. (Bild: PD)
So könnte der Stadttunnel Zug dereinst funktionieren. (Bild: Grafik: Janina Noser)
Verkehrsberuhigte Neugasse mit Trassee für Bus und Zubringerdienst (Bild: PD)
Fussgängerzone Metalli - Neustadt mit Trassee für Bus und Zubringerdienst (Bild: PD)
Verkehrsberuhigte Alpenstrasse mit Stadtpark im Dreispitz (Bild: PD)
Fussgängerzone Postplatz mit Trassee für Bus und Zubringerdienst (Bild: PD)
Gubel Ost (Bild: PD)
Bundesplatz in der Zukunft (Bild: PD)
Bundesplatz heute (Bild: Neue ZZ)
Vorstadt geplant. (Bild: PD)
Vorstadt heute (Bild: Neue ZZ)
Gubel West geplant (Bild: PD)
Gubelloch heute (Bild: Neue ZZ)
Baarerstrasse geplant (Bild: PD)
Baarerstrasse heute (Bild: Neue ZZ)
Stadttunnel Zug: Das ist geplant. (Bild: PD)
Altstadt mit Kolinplatz. (Bild: PD)
Gubelstrasse (Bild: PD)
Bundesplatz mit Alpenstrasse (Bild: PD)
Bundesplatz mit Viadukt der SBB. (Bild: PD)
Baarerstrasse beim Neustadtcenter. (Bild: PD)
Baarerstrasse bei der Metalli. (Bild: PD)
Neugasse (Bild: PD)
Postplatz. (Bild: PD)
Vorstadt. (Bild: PD)
So könnte der Anschluss Gotthardstrasse dereinst aussehen. (Bild: PD)
So könnte der Anschluss Gotthardstrasse dereinst aussehen. (Bild: PD)

Einfahrt in den Stadttunnel von Arth Goldau kommend. (Bild: PD)

Einmalige Chance

Dies sei eine einmalige Chance, betonte Müller weiter und appellierte an die rund 500 Anwesenden im bis auf den letzten Platz gefüllten Grossen Casinosaal: «Lassen Sie sich nicht vom grossen Preisschild abbringen.» Es gehe jetzt darum, eine einmalige Chance zu nützen und etwas Grosses zu leisten. «Vor allem auch für die kommende Generation.»

Alternative, so betonten Heinz Tännler und Dolfi Müller übereinstimmend, gebe es keine. Die Stimmbürger müssten Mitte nächstes Jahr entscheiden, ob ihnen die Stadt Zug dies wert sei.

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