KANTONALBANK: Die Zuger erzielen ein Rekordergebnis

Die Aktionäre der Zuger Kantonalbank erhalten 26 statt 20 Prozent Dividende. Die Bank erzielte das beste Ergebnis ihrer Geschichte.

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Beat Bernet, Präsident der Zuger Kantonalbank (Archiv). (Bild Martin Heimann/Neue ZZ)

Beat Bernet, Präsident der Zuger Kantonalbank (Archiv). (Bild Martin Heimann/Neue ZZ)

Eine Steigerung der Dividende für die Aktien der Zuger Kantonalbank (ZGKB) um 6 Prozent ist rekordverdächtig. Einmalig sind der Bruttogewinn im Jahr 2007 von fast 122 Millionen Franken und der Jahresgewinn von 49,4 Millionen Franken, die gestern von Bankpräsident Beat Bernet und dem Präsidenten der Geschäftsleitung, Toni Luginbühl, bekannt gegeben wurden. Der Jahresgewinn liegt 23 Prozent über dem Vorjahr.

Dass die Aktionäre an der Generalversammlung vom 26. April der höheren Dividende zustimmen werden, ist wohl sicher. Ihre Papiere verloren 2007 knapp 10 Prozent, die Schweizer-Banken-Aktien dagegen 20 Prozent an Wert.

Trotz USA ungeschoren geblieben
«Die Zuger Kantonalbank ist weder direkt noch indirekt von der Subprime-Krise der USA betroffen noch in Märkten engagiert, die aus heutiger Sicht davon tangiert werden könnten», erklärte Bernet.

Und Luginbühl sagte: «Die vorsichtige Risikopolitik hat sich einmal mehr bewährt.» Und: «Die Zuger Kantonalbank hält die Grundsätze hoch: keine Gewinnmaximierung und keinen Umsatz um jeden Preis.» So konnte im letzten Jahr bei der Position Verluste, Wertberichtigungen und Rückstellungen 0 Franken eingesetzt werden.

ke.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung.