KANTONALBANK: Eine Zuger Bank wird ausgehöhlt

Im Gebäude am Postplatz sind derzeit Bauarbeiter am Werk. Was man von aussen kaum ahnt: Hinter der Fassade klafft ein grosses Loch.

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Von aussen wird man dem Haus nach der Sanierung nichts anmerken. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Von aussen wird man dem Haus nach der Sanierung nichts anmerken. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Von aussen sieht die Baustelle alles andere als spektakulär aus. Mit Netzen und Tafeln ist die Sicht auf das denkmalgeschützte Gebäude der Zuger Kantonalbank verdeckt. Einige Container, ein Kran und Mulden umgeben das Haus. Und auf einem Schild steht, dass die Bauarbeiten noch bis Ende nächsten Jahres dauern. Bei diesem unscheinbaren Hinweis wird auch Laien klar: Da ist etwas grösseres im Gang.

Das Gebäude der Kantonalbank in Zug wird umgebaut. Im Bild von links Oliver Fasciati,Leiter Kantonalbank und Erich Rinderli, Bauleiter. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Das Gebäude der Kantonalbank in Zug wird umgebaut. Im Bild von links Oliver Fasciati,Leiter Kantonalbank und Erich Rinderli, Bauleiter. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Wir erhielten Einblick in die Baustelle, die hinter den weissen Fassaden verborgen ist: Vom Gebäude ist nicht mehr viel übrig. Der Kern wurde fast komplett zurückgebaut, wie es im Fachjargon heisst. Laien würden von einem Abbruch reden.

Verbleibende Decken dürfen nicht einstürzen

«Diese Baustelle ist sehr interessant», sagt Erich Rinderli, Bauleiter von Wiederkehr Krummenacher Architekten. Er koordiniert die Arbeiten auf der Baustelle. Auch für den erfahrenen Mann ist es nicht üblich, ein Gebäude auszuhöhlen, um anschliessend wieder neue Räume einzubauen. «Für diese Arbeiten ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Bauingenieur wichtig», erklärt Rinderli. Denn der Ingenieur ist dafür verantwortlich, dass die verbleibenden Decken nicht einstürzen.

Und was erwartet die Kunden nach dem Umbau? «Wir haben mehr Platz für die Kunden», sagt Oliver Fasciati, Leiter Bauten der Zuger Kantonalbank. Doch der Eingangsbereich mit der Schalterhalle und der Treppe, die in den ersten Stock führt, werde wieder fast gleich aussehen. Und noch etwas wird sich laut Fasciati nicht verändern: «Den Tresorraum fassen wir nicht an.»

Christian Glaus

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