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KANTONALE ABSTIMMUNG: Die Zuger wollen keinen Zwang zu Mundart im Kindergarten

Im Kanton Zug ist Mundart auch in Zukunft nicht die verordnete ausschliessliche Unterrichtssprache im Kindergarten. Die entsprechende Initiative der SVP ist gescheitert - Der Gegenvorschlag der Regierung hingegen fand eine Mehrheit.
Die Initianten verlangen Mundartpflicht im Kindergarten. (Symbolbild ZZ)

Die Initianten verlangen Mundartpflicht im Kindergarten. (Symbolbild ZZ)

Im Kanton Zug ist die Initiative Ja zur Mundart gescheitert. 20'335 (60,39 Prozent) der Stimmbürger sagten Nein zum Anliegen der SVP, Mundart als Unterrichtssprache im Kindergarten festzuschreiben. Dafür votierten 13'338 (39,61 Prozent). Der Gegenvorschlag der Regierung wurde mit 20'582 Ja (62,48 Prozent) zu 12'359 Nein (37,52 Prozent) Gutgeheissen.

Mit Ihrer Initiative wollte die SVP Mundart im Kindergarten als Unterrichtssprache festschreiben. . In der Primarschule sollte Mundart im Musikunterricht, Turnen, Zeichnen und Werken Unterrichtssprache sein. Damit sollte der Dialekt als grosser Teil der hiesigen Identität gegenüber Hochdeutsch in der Bildung mehr Gewicht erhalten.

Der Gegenvorschlag von Regierung und Kantonsrat sieht vor, dass im Kindergarten grundsätzlich Mundart und in der Schule grundsätzlich Hochdeutsch gesprochen wird.

Die Regierung führte gegen die Initiative ins Feld, sie sei und enge den Unterricht ein. Zudem werde der frühe, spielerische Zugang zur Schriftsprache verhindert. Erschwert werde auch die Integration fremdsprachiger Kinder.

cv

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