KANTONALE ABSTIMMUNG ZUG: FDP sagt Ja, SVP Nein zum Hooligan-Konkordat

Die FDP des Kantons Zug hat an der Parteiversammlung vom Dienstagabend in Rotkreuz die Ja-Parole zum Hooligan-Konkordat gefasst. Der Entscheid kam mit 60 Ja- zu 23 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen zustande, wie Kommunikationschef Andreas Heizmann auf Anfrage sagte.

Drucken
Teilen
Die Zuger Polizei begleitet eine Gruppe ZSC-Fans vom Bahnhof zur Bossard-Arena. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Zuger Polizei begleitet eine Gruppe ZSC-Fans vom Bahnhof zur Bossard-Arena. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Integrationsgesetz lehnt die FDP dagegen ab. Zudem sprach sich die Partei gegen eine Sitzzuteilung im Kantonsrat nach dem Proporzmodell "Doppelter Pukelsheim" aus.

Auch die SVP-Mitglieder fassten an diesem Abend die Abstimmungsparolen. Anders als die FDP lehnten die SVP-Vertreter an ihrer Versammlung in Walchwil jedoch alle kantonalen Vorlagen ab.

Die Änderungen des erst knapp zwei Jahre alten Hooligan-Konkordats seien "unverhältnismässig, kostenintensiv, bürokratisch und eine Bevormundung aller Sportfans", teilte die Partei mit.

Das Integrationsgesetz, gegen das die SVP das Referendum ergriffen hatte, lehnten die Mitglieder einstimmig ab. Nein sagten sie auch zum "Doppelten Pukelsheim" sowie zu den beiden Vorlagen, mit denen der Kanton neue Spielregeln für die Unvereinbarkeit von Ämtern schaffen will. Die kantonale Volksabstimmung findet am 22. September statt. (sda)