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KANTONSRANKING: Zug ist wirtschaftlich top, sonst aber wenig freiheitlich

Diese Woche veröffentlichte die liberale Denkfabrik Avenir Suisse den jährlich erscheinenden Freiheitsindex. Darin misst Avenir Suisse, wie freiheitlich die Schweizer Kantone sind, und unterzieht diese einem Vergleich.
Das Ägerital im Kanton Zug. (Symbolbild ZZ)

Das Ägerital im Kanton Zug. (Symbolbild ZZ)

Der Kanton Zug landet im Gesamtranking 2017 auf dem 20. Platz. Damit verlor Zug fünf Plätze zum Vorjahr. «Im Kanton Zug besteht ein ausgeprägter Unterschied zwischen den ökonomischen und zivilen Freiheiten: Top bei den ökonomischen, Flop bei den zivilen Indikatoren», schliessen die Autoren. Im ökonomischen Unterindex belegt Zug aktuell den sehr guten 3. Rang, weist aber im zivilen Subindex schweizweit den schlechtesten Punktewert auf. Erstellt haben die Avenir-Suisse-Vertreter den Index anhand verschiedener Indikatoren, insgesamt 29. Diese sind unterteilt in wirtschaftliche und zivile Indikatoren. Ökonomische Aspekte sind beispielsweise die Steuerbelastung einer Durchschnittsfamilie, die Staatsquote, die Gesundheit der Kantonsfinanzen, die Ladenöffnungszeiten oder die Anzahl Beamter. Zivile Indikatoren sind unter anderem die Videoüberwachung, freie Schulwahl, politische Rechte für Ausländer, Alkoholkonsumverbot oder die Anzahl fixer Radaranlagen.

Tiefste Steuerbelastung für Durchschnittsfamilie

Im ökonomischen Bereich – in finanzieller und personeller Hinsicht – weise Zug nach wie vor den schlanksten Staatshaushalt aller Kantone auf und besteche durch die schweizweit tiefste Steuerbelastung einer Durchschnittsfamilie. Weiter gehöre Zug zu den Kantonen mit den geringsten Gastgewerbegebühren. Und gelobt wird die Kreditwürdigkeit des Kantons. Aufholbedarf gebe es etwa bei den Kantonsfinanzen oder bei der Steuerabzugsfähigkeit der externen Kinderbetreuung. Das Ranking negativ beeinflusst hat auch, dass in Zug Daten, die aus der öffentlichen Videoüberwachung stammen, länger aufbewahrt werden als in den meisten anderen Kantonen.

Die Daten für die Auswertung der 29 Indikatoren sammelten die Studienautoren beim Bundesamt für Statistik oder bei den jeweiligen kantonalen Stellen. (lb)

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