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KANTONSRAT: Ärztenotstand: Die Regierung muss ran

Fehlende Hausärzte im Kanton Zug? Der Kantonsrat verpflichtet den Regierungsrat zum Handeln. Zum Ärger des Gesundheitsdirektors.
Gesundheitsdirektor Joachim Eder. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Gesundheitsdirektor Joachim Eder. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Das mit dem Postulat war eine gute Idee von der CVP», sagt Karin Julia Stadlin und lächelt. «Und es ist gut, dass der Regierungsrat nun das Problem im Auge behalten muss.» Grund für die Freude der Rischer FDP-Frau ist die Abstimmung, die kurz zuvor mit 39 zu 25 Stimmen in ihrem Sinne ausgegangen ist. Mit dem SP-Postulat, das der Kantonsrat an die Regierung überwiesen hat, nahm die Auseinandersetzung um fehlende Hausärzte im Kanton Zug eine unerwartete Wendung.

Gesundheitsdirektor Joachim Eder beschwörte den Rat vor der Abstimmung: «Das Gesundheitsgesetz ist erst geändert worden, und damals wurden die Details alle besprochen.» Auch das Thema der Hausärzte sei damals eingehend diskutiert worden. Überschlagsmässig koste ein Ja zum Postulat zudem 40'000 bis 80'000 Franken. Diese Warnung stiess im Rat jedoch grossmehrheitlich auf taube Ohren.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.

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