KANTONSRAT: Artherstrasse: Es wird eng für die Busspur

Die Regierung will die Artherstrasse in Zug sanieren. Doch ihr Vorhaben steht auf Messers Schneide.

Merken
Drucken
Teilen
Der Bus verliert an der Artherstrasse in Zug im Stossverkehr oft Zeit. Darum ist hier eine Busspur geplant. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Bus verliert an der Artherstrasse in Zug im Stossverkehr oft Zeit. Darum ist hier eine Busspur geplant. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Artherstrasse in Zug muss zwischen Casino und dem ehemaligen Kantonsspital umfassend saniert werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Franken – sie sind am Donnerstag ein Thema im Zuger Kantonsrat.

Gleichzeitig soll eine zirka 300 Meter lange, einseitige Busspur in Fahrtrichtung Zug gebaut werden. Der Anteil für den zusätzlichen Platz für die Busse beträgt 1,3 Millionen. «Das Projekt ist vom Bund anerkannt, und er beteiligt sich zu 40 Prozent an dessen Kosten», erklärt Baudirektor Heinz Tännler.

Support erhält Tännler von der Kommission für Tiefbauten des Kantonsrats, die die Vorlage befürwortet. So auch die Fraktion Alternative-die Grünen, die CVP und die FDP. Die beiden letztgenannten Parteien stehen der Busspur jedoch kritisch gegenüber. Die SVP-Fraktion ist grossmehrheitlich gegen die Busspur. Auch die Staatswirtschaftskommission empfiehlt, das Geschäft abzulehnen.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.