KANTONSRAT: «Das wäre für uns eine Katastrophe»

Am Donnerstag verabschiedet der Kantonsrat das neue Gesundheits­gesetz. Die Lungenliga befürchtet Schlimmes.

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Patrick Elmiger, Geschäftsführer der Lungenliga Luzern-Zug. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Patrick Elmiger, Geschäftsführer der Lungenliga Luzern-Zug. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

An seiner nächsten Sitzung vom Donnerstag wird der Kantonsrat das Gesundheitsgesetz in zweiter Lesung behandeln. Es sind dazu einige Anträge eingegangen – auch solche zum Thema Passivrauchen und Jugendschutz. Nun hat Patrick Elmiger, Geschäftsführer der Lungenliga Luzern-Zug, eine Stellungnahme an alle Kantonsräte verschickt, um sie dazu zu bewegen, diesen Anträgen nicht zuzustimmen.

Vier Zuger Kantonsräte fordern eine Ausnahmeregelung zum Rauchverbot. So sollen Gastronomiebetriebe, die eine Publikumsfläche von höchstens 80 Quadratmeter aufweisen, eine Bewilligung für ein Raucherlokal beantragen können. Die Folge ist laut Elmiger in Ländern, in denen es solche Ausnahmeregelungen bereits gibt, dass es dort fast keine Nichtraucherlokale gebe.

Ein zweiter Antrag im Kantonsrat fordert, dass das in der ersten Lesung beschlossene Plakatwerbeverbot für Tabak und Alkohol fallen soll. «Das wäre für uns eine Katastrophe. Alle Bemühungen, die wir mit präventiven Anlässen in den Schulen machen, würden so untergraben», sagt Elmiger.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.