KANTONSRAT: Der Chamer Hubletzen könnte verschwinden

Wird die Erhebung Hubletzen in Zukunft verschwinden? Die SP befürchtet dies und stimmt gegen die Richtplan­änderung.

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Blick auf den Kiesabbau beim Äbnetwald. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Blick auf den Kiesabbau beim Äbnetwald. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Kiesplanung soll die Selbstversorgung des Kantons mit Kies sicherstellen und den Abbau langfristig planen. Der Regierungsrat möchte die Arrondierungen weiterer Gebiete (Hintertann West und Ost, Neuheim; Bethlehem Süd, Menzingen; Hof Süd und Äbnetwald, Cham) im Richtplan eintragen. Doch die SP stellt einen Antrag auf Nichteintreten. Bis 2025 seien genügend Reserven vorhanden.

Markus Jans (SP) stellt fest, dass in Cham bereits der Äbnetwald der Kiesgewinnung geopfert werde. «Zudem soll das Abbaugebiet Hatwil/Hubletzen massiv vergrössert werden, die markante Erhebung Hubletzen würde verschwinden.»

Baudirektor Heinz Tännler hält an den Arrondierungen fest und wird auch von der Mehrheit des Kantonsrates unterstützt. Das Gebiet Hatwil/Hubletzen wolle die Regierung lediglich als Zwischenergebnis in den Richtplan aufnehmen. Über einen Abbau könne eine nächste Generation entscheiden.

Freddy Trütsch/Neue ZZ

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.