KANTONSRAT: Die Zuger müssen weiterhin für den öV zahlen

Ticketkontrolleure und Automaten werden in Zug nicht überflüssig. Aber über die Tarife reden möchten die Alternativen Grünen schon.

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Passantin beim Busbahnhof in Baar. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Passantin beim Busbahnhof in Baar. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Diskussion um den Gratis-ÖV ist wohl vorläufig vom Tisch. Sie hatte an einer öffentlichen Veranstaltungbegonnen mit einer Feststellung des Volkswirtschaftsdirektors Matthias Michel – und endet nun im Kantonsrat. Für Vreni Wicky (CVP, Zug) ist der öffentliche Verkehr in Zug eine Erfolgsstory. Dass mit Gratis-ÖV keine relevante Verkehrsverlagerung erzielt werden könne, zeigten Befragungen und Erfahrungen an anderen Orten. «Die Regierung bestätigt uns mit ihren Antworten, dass der hohe Komfort, den wir im Kanton haben, nicht gratis zu haben ist.»

Für die Alternative-Grüne Fraktion ist es sinnvoller, Geld ins Angebot zu stecken, die Infrastruktur auszubauen, in die Fahrplanausweitung, als den öffentlichen Verkehr gratis anzubieten. Erwina Winiger (Cham): «Sicherlich liesse sich jedoch über einen leichten Preisnachlass in Zug diskutieren.»

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.