KANTONSRAT: Gesundheitskosten werden immer höher

Die Kostenentwicklung im Zuger Gesundheitswesen ist besorniserregend, findet die CVP-Fraktion. Und löste eine Debatte im Kantonsrat aus.

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Es braucht mehr Alterswohnungen im Kanton Zug. Dafür stehen die Gemeinden in der Pflicht. Im Bild Eva Hajas (li) und Ruth Toggenburger im November 2009 auf einer Bank vor dem Altersheim Weihersmatt in Steinhausen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Es braucht mehr Alterswohnungen im Kanton Zug. Dafür stehen die Gemeinden in der Pflicht. Im Bild Eva Hajas (li) und Ruth Toggenburger im November 2009 auf einer Bank vor dem Altersheim Weihersmatt in Steinhausen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Am Anfang stand die Feststellung der CVP-Fraktion: Die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen ist besorgniserregend. Und: Mehrheitsfähige Lösungen seien nicht in Sicht.

Um sparen zu können, müsste man, so der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder, den Leistungserbringern etwas wegnehmen und die Leistungsbezüger einschränken. Eine Kostensenkung wäre nur mit äusserst radikalen Massnahmen möglich.

Sparpotenzial sei im Gesundheitswesen aber vorhanden, soJoachim Eder. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass in den kommenden Jahren die ältere Bevölkerung anwächst. Durch die gezielte Schaffung von geeigneten Alterswohn- und Altersbetreuungsstruktur könnten die Alters- und Pflegeheime entlastet werden. Solche Strukturen müssen auch im Kanton Zug noch vermehrt geschaffen werden, findet Eder. «Dafür sind bei uns allerdings die Gemeinden zuständig.»

Freddy Trütsch

Einen ausführlichen Artikel zum Thema lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.